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CMD - Craniomandibuläre Dysfunktion

Letzte Aktualisierung: 20.11.2021

von fobimarkt Team

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Craniomandibuläre Dysfunktion wird mit CMD abgekürzt und beschreibt eine Dysfunktion des menschlichen Kausystems. Der Fachbegriff fasst mehrere Funktionsstörungen zusammen, die in Erkrankungen des Kiefergelenks, der Kaumuskeln und Zahnkontakte unterteilt werden können. Typische Symptome sind Gelenk- und Zahnschmerzen sowie Einschränkungen in der Beweglichkeit des Unterkiefers. Aber auch Kopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen, Tinnitus oder Migräne können Anzeichen sein. Als Ursachen nennen Fachärzte unter anderem Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer, einen Zahnverlust oder psychischen Stress.

  • Wie wird CMD behandelt?

    Es gibt verschiedene Wege, um CMD zu behandeln. Je nach dem welche Erkrankung vorliegt, verwenden Arzt:innen unterschiedliche Methoden. Dazu zählen beispielsweise eine klassische Aufbissschiene und andere Korrekturmaßnahmen. Es können aber auch Sitzungen bei Physiotherapeut:innen und schmerzlinderne Medikamente verschrieben werden.

  • Wer behandelt CMD?

    Patientinnen und Patienten entscheiden meist nach ihren individuellen Beschwerden, welche/n Fachmediziner:in sie aufsuchen. Im Fall von CMD betrifft dies insbesondere Zahnärzt:innen und Kieferorthopäd:innen. Bei Symptomen in der Ohrregion kann allerdings auch ein Hals-Nasen-Ohrenarzt aufgesucht werden.

  • Wie kann man sich selbst helfen?

    Es gibt Methoden, die Erkankte anwenden können, um die Schmerzen bei einer Störung des Kausystems zu reduzieren. Es wird empfohlen den Kiefer mit Hilfe von bestimmten Techniken gezielt zu entspannen. Außerdem soll Ausdauersport ein angenehmes Gefühl hervorrufen.