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Stressmanagement Trainer/in|Ausbildung Stressmanagement

Das Thema Stress betrifft in der heutigen schnelllebigen und reizüberfluteten Zeit alle in unserer Gesellschaft. Stress kann durch Überarbeitung, Veränderung bei der Arbeit oder zu Hause, durch Arbeitslosigkeit, Beziehungen, Verlust, Krankheit oder durch das schnelle Tempo des Lebens selbst veru

Kursinformation

Kursinformation

Das Thema Stress betrifft in der heutigen schnelllebigen und reizüberfluteten Zeit alle in unserer Gesellschaft. Stress kann durch Überarbeitung, Veränderung bei der Arbeit oder zu Hause, durch Arbeitslosigkeit, Beziehungen, Verlust, Krankheit oder durch das schnelle Tempo des Lebens selbst verursacht werden.

Stress zeigt sich in vielfältiger Weise. Manche Menschen können eine stressbedingte Erkrankung entwickeln, andere leiden an Schlafverlust, Angst, Panikattacken oder Muskelverspannungen.
Es gibt zahlreiche Wege im Leben, dem alltäglichen Stress zu begegnen. So können persönliche Bewertungen von Situationen, Motive und negative Haltungen den Stress auslösen, begünstigen oder verstärken.

Effektives Stressmanagement durch Stressbewältigungsstrategien (Prävention und Gesundheitsförderung)

Durch den Einsatz von Stressbewältigungsstrategien und der Ausarbeitung von Stressbewältigungsprogrammen können z.B. Stressfaktoren gezielt reduziert und Stressereignisse besser verarbeitet werden.
Die Ausbildung zum/zur Stressmanagement Trainer/in beinhaltet die Themenfelder der multi-modalen Stressbewältigung in Verbindung mit ganzheitlichen Stressbewältigungs- sowie Stressmanagement-Techniken / -Methoden und entspricht daher dem Handlungsleitfaden der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zur Umsetzung des § 20 SGB V für Primärprävention. Weitere Informationen zu Krankenkassen findest Du bei Rechtliches.

Das Stressmanagement Training kann schnell erlernt werden und ist in vielen Bereichen anwendbar. Die Ausbildung "Stressmanagement Trainer/in", beinhaltet zudem die Grundlagen, Fähigkeiten und Techniken, um effektiv und selbstständig mit Einzelpersonen und Gruppen in einer eigenen Praxis für Stressmanagement, Burnout Beratung und Stressbewältigung arbeiten zu können (Zertifikat Kursleiter/in Stressbewältigung bereits enthalten).
Der Kurs ist überwiegend praxisorientiert und kombiniert verschiedene Bildungsbereiche von anerkannten Stressmanagementmethoden.

Eine ausführliche Auflistung der Kursinhalte findest du unter: Ausbildungsinhalte / Tagesablauf

Die drei Säulen der Stressbewältigung - kognitives Stressmanagement und instrumentelles Stressmanagement

Stress ist heutzutage ein weit verbreitetes Phänomen und betrifft Menschen in unterschiedlichen Situationen und Lebensphasen. Um den Herausforderungen des modernen Alltags gerecht zu werden, ist es wichtig, angemessene Strategien zur Stressbewältigung zu entwickeln. Dabei spielen drei Säulen der Stressbewältigung eine wichtige Rolle: kognitives Stressmanagement, instrumentelles Stressmanagement und palliativ-regeneratives Stressmanagement.

Das kognitive Stressmanagement bezieht sich auf die geistige Verarbeitung von Stressoren. Hier geht es darum, negative Gedankenmuster und Bewertungen zu erkennen und zu korrigieren. Indem man lernen kann, stressige Situationen anders zu betrachten, kann man seine Reaktion auf den Stress verändern und so den Stresslevel reduzieren. In unserem Kurs "Stressmanagement Trainer/in" vermitteln wir daher Strategien zur Umbewertung von Stresssituationen, die helfen, die kognitive Belastung zu verringern.

Beim instrumentellen Stressmanagement geht es hingegen um die Veränderung der äußeren Umstände, die Stress verursachen. Hier kann man beispielsweise lernen, seine Zeit besser zu managen, um den Stress durch Termindruck zu reduzieren. Auch Techniken wie das Delegieren von Aufgaben oder das Setzen von Prioritäten können dabei helfen, den Stresslevel zu senken. In unserem Kurs "Stressmanagement Trainer/in" lernen die Teilnehmenden daher auch, wie durch die Gestaltung der Umgebung und der Arbeitsbedingungen die Stressresistenz gesteigert werden kann.

Die dritte Säule der Stressbewältigung ist das palliativ-regenerative Stressmanagement. Hier geht es darum, Entspannung und Regeneration in den Alltag zu integrieren, um Stress abzubauen und die eigene Widerstandsfähigkeit zu stärken. Entspannungsverfahren wie Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können hierbei hilfreich sein. Auch körperliche Aktivitäten wie Sport oder Spaziergänge in der Natur können dazu beitragen, den Stresslevel zu senken und das Wohlbefinden zu steigern. In unseren Kursen " Gesundheitsberater/in und Präventionscoach " sowie "Entspannungstherapeut/in / -pädagoge/in" vermitteln wir daher auch Strategien zur aktiven Stressreduzierung und Regeneration.

Die drei Säulen der Stressbewältigung sind eng miteinander verzahnt und ergänzen sich gegenseitig. Indem man lernt, negative Gedankenmuster zu durchbrechen, die äußeren Umstände zu verbessern und regelmäßige Entspannung und Regeneration in den Alltag zu integrieren, kann man den Stresslevel langfristig senken und seine Gesundheit und Lebensqualität verbessern.

Berufliche Methoden- und Sozialkompetenz als Stressmanagement Trainer/in

Die Aus- und Weiterbildung im Stressmanagement Training ist praxisnah und für alle Personen geeignet, die sich weiter entwickeln wollen und die gerne mit Menschen arbeiten, um gemeinsam Kompetenzen zu erweitern.
Die Methoden und Techniken der Ausbildung können dabei helfen, gewünschte Veränderungen im Verhalten, in den Einstellungen, Entwicklungen und der Wahrnehmung herbei zu führen und seine Klienten zu unterstützen, z.B. Krisen zu bewältigen und diese durch bewussten Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklung zu nutzen.
Die Dozenten der terramedus ® Akademie für Gesundheit zeigen Wege auf, zukünftige Klienten dort abzuholen, wo sie im Moment stehen und ihre Entwicklungswege positiv sowie kreativ zu unterstützen. Im Klientengespräch des Stressbewältigungstrainings werden neue Möglichkeiten aufgezeigt, die eigene Wahrnehmung z.B. durch aktuelle Fragestellungen zu erweitern und neue Wege der Stressbearbeitung für sich zu definieren.

Der Klient bekommt so innerhalb der Stressmanagementberatung neue Möglichkeiten aufgezeigt, die ihm dabei helfen, sein persönliches Stress-Selbstmanagement zu verbessern und eigene konstruktive Lösungswege zu erkennen.
Die Veränderung von unerwünschten Verhaltensmustern setzt häufig eine Änderung der eigenen Sichtweise und Einstellung voraus. Diese Bewusstwerdung kann während des Beratungsprozesses zielorientiert gefördert werden und hilft so, Stress zu vermeiden (Präventionsprinzip). Ein transparenter Umgang mit den eingesetzten Stressmanagement-Verfahren und der gegenseitige Respekt zwischen Klient und Trainer sind hier besonders wichtig.

Berufliche Perspektiven und Arbeitsfelder von Stressmanagement Trainern

  • Einsatz im privaten, therapeutischen und geschäftlichen Umfeld, um z.B. im Rahmen des Stressmanagements die Lebensführung bzw. Lebensbalance zu verbessern.
  • Nach der Aus- und Weiterbildung zum Stressmanagement Trainer vermittelst Du u.a. Stressverarbeitungsstrategien und Entspannungstechniken in der Gruppenarbeit oder in der Einzelbetreuung.
  • Stressmanagement Trainer arbeiten im pädagogischen Alltag u.a. mit psychisch belasteten Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern zusammen.
  • Eröffne Deine eigene Praxis für Stressmanagement und Burnout Beratung und Coaching und zeige z.B. Burnout und Stress gefährdeten Menschen Übungen und Methoden die sie präventiv auf dem Weg zu Gesundheit und Zufriedenheit unterstützen.
  • Förderung der Mitarbeitergesundheit im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements für Stressbewältigung und Burnout-Prophylaxe.
  • Ausübung des Stresstrainings im Rahmen von Beratung, Therapie und Primärprävention
  • Begleitung von Veränderungsprozessen bei unterschiedlichen Altersgruppen
  • Wer das Kurskonzept erlernt hat, kann durch die Teilnahme an der Ausbildung sein Tätigkeitsfeld erweitern und Menschen dazu verhelfen, bewusster und glücklicher zu leben.
  • Mitarbeit in Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen insbesondere für Psychosomatik, Burnout, Sucht und Schmerztherapie
  • Ergänzung einer umfassenden Beratung von Patienten in Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten, Heilpraktikern und Pädagogen. Stressmanagement bedingt in diesem Zusammenhang Sachkompetenz, sozialkommunikative Kompetenzen und Selbstmanagementkompetenzen.
  • Das Erlernte kann auch persönlich genutzt werden, um zukünftig Stress gelassener zu begegnen und eine optimale Lebensbalance zu erreichen.
  • Weitere mögliche Tätigkeitsbereiche sind z.B.: der Wellness- und Beauty-Bereich, Sport- und Gymnastik Studios, Volkshochschulen, private und öffentliche Bildungseinrichtungen, Kindergärten, Kirchengemeinden, Kurkliniken, Rehabilitationszentren, im Präventivbereich für Krankenkassen, Arztpraxen, Selbsthilfegruppen, die Trainertätigkeit in der Sport- und Fitnessbranche.

Diese Aufstellung besitzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das Berufsbild der Stressmanagement Trainer ist zu komplex, als dass nicht noch weitere Arbeitsbereiche denkbar wären.

Qualifikation: Berufsurkunde und Zertifikat

Qualifikation: Berufsurkunde und Zertifikat

Nach erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs erhältst Du die zertifizierte terramedus® Berufsurkunde  zum/zur Stressmanagement Trainer/in und das Zertifikat (40 Unterrichtseinheiten) zum/zur Kursleiter/in Stressbewältigung und Burnout Prävention . Zusätzlich erhältst Du die internationale Übersetzung der Berufsurkunde und des Zertifikats in Englisch (Diploma: Stressmanagement Trainer / Certificate: Holistic Stressmanagement / Burnout Prevention).
Die erworbene Qualifikation der Ausbildung kann namentlich geführt und z.B. in einer eigenen Praxis, selbstständiger Arbeit oder im Angestelltenverhältnis beruflich ausgeübt werden. 

Zertifikat: Kursleiter/in Stressbewältigung und Burnout Prävention (§ 20 SGB V)

Mit Absolvierung der Ausbildung zum/zur Stressmanagement Trainer/in erhältst Du ebenfalls die Zusatzqualifikation Kursleiter/in für Stressbewältigung und Burnout Prävention (40 UE). Das Zertifikat entspricht inhaltlich den qualitativen Anforderungen der Krankenkassen bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung.

Wissenswertes zur Anerkennung von Anbieterqualifikationen durch die Zentrale Prüfstelle für Prävention (ZPP) nach §20 SGB V findest Du hier .

Teilnahmevoraussetzungen

Für wen eignet sich die Stressmanagement Trainer/in Ausbildung?

  • Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das eigene Interesse an Gesundheitsthemen, Einfühlungsvermögen, die Fähigkeit zur Selbstreflexion sowie die Freude am Umgang mit Menschen sollte vorhanden sein.
  • Die Ausbildung zum Stressmanagement Trainer ist bestens geeignet für gesundheitlich interessierte Berufsanfänger und Quereinsteiger.
  • Fachkräfte mit pädagogischer, psychologischer, psychosozialer und/ oder therapeutischer Vorbildung (z.B. Erzieher, Lehrer, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Dipl.-Sozialpädagogen, Dipl.-Psychologen sowie Fachkräfte aus pflegerischen Berufen), können durch diese Ausbildung ihr bestehendes Angebotsfeld erweitern.

Bitte zum Kurs mitbringen:

Bitte zum Kurs mitbringen:

  • Bequeme Kleidung, Yogamatte (aus hygienischen Gründen), Hausschuhe oder dicke Socken, optional: Wolldecke, kleines Kissen (für das eigene Wohlbefinden)
  • Der Gebrauch von Glasflaschen und Glasgefäßen ist aus Sicherheitsgründen in unseren Kursräumen nicht gestattet!
  • Eigene Verpflegung
  • Schreibmaterial: Collegeblock, Klemmbrett, Stifte

Inhalte der Stressmanagement Trainer/in Ausbildung

  • Was ist Stressmanagement Training und was beinhaltet es?
  • Einführung Stress-Theorien und Grundlagen der Stressmanagement-Praxis
  • Physiologische Grundlagen von Stress – die Auswirkungen von Stress auf die Gesundheit
  • Vorteile betrieblicher Gesundheitsförderung durch Stressmanagement Training
  • Effektive Möglichkeiten der Stressmanagement-Therapie und Interventionen
  • Stressbewältigungstheorien und Stresspräventionsstrategien (Stressmanagement Coping Skills)
  • Das Konzept des multimodalen Stressmanagements
  • Die 3 Fundamente der Stressbewältigungsstrategien: instrumentelles-, kognitives-, palliativ-regeneratives Stressmanagement
  • Kurz-, mittel- und langfristige Stress-Bewältigungsstrategien wie Gedanken-Stopp-Technik, kognitive Strategien, Strategien zur Problemlösung, Ernährungs- und Genuss-Training
  • Stressmanagement und Stressbewältigung am Arbeitsplatz – Definition von Stress und Berufsstress (Stressprävention)
  • Das Thema Stress und der Bezug zu Ernährung, körperlicher Aktivität und Stressfaktoren am Arbeitsplatz
  • Stressimpfungstraining (SIT) nach Meichenbaum; Übungen und Testverfahren als wichtige Handwerkszeuge
  • Stressmanagement-Modalitäten und Stressmanagement in der Praxis (Stress-Bewältigungsstrategien)
  • Allgemeine Stresstheorie/n – Theorien und Konzepte von Stress im modernen Leben
  • Übungen und Techniken zur Stressbewältigung und ihre Stressmanagement Wirksamkeit
  • Testverfahren und Trainingseinheiten als Handwerkszeug von Stressbewältigung, Burnout- und Stressprävention, kurzfristige sowie langfristige Coping Strategien zur Stressbewältigung
  • Individualcoaching- und Gruppen-Strategien zur Stressbewältigung
  • Kognitive Therapie und Stress - mentales Training und Affirmationen für eine höhere Stress-Resilienz
  • Kurzfristige Stressbewältigungsstrategie: Gedankenstopp-Technik der kognitiven Verhaltenstherapie
  • Gruppen- und Team-Coaching; Personal-Coaching für Stressbewältigung
  • Aufbau und Ablauf von Stressmanagement-Kursen an z.B. Volkshochschulen
  • Diagnose von Stressmustern (Wahrnehmung, Achtsamkeit, Frühwarnsignale)
  • Die Praktiken der Widerstandsfähigkeit: Verhalten, Denkweisen, Werte
  • Klienten bei der Entwicklung individueller Stressmanagement Pläne helfen
  • Mittel- und langfristige Stressreduktion: Positive Selbstinstruktion und Selbstinstruktionstraining
  • Effektive Instrumente und Methoden zur Stressbewältigung und Strategien für den Umgang mit "Burnout"
  • Stress-Selbstmanagement verbessern und z.B. persönliche Stressverstärker erkennen und überwinden
  • Aufbau, Gestaltung und Durchführung von Einzelsitzungen und Gruppenkursen mit den Methoden des Stressmanagements
  • Effektiver Einsatz von Entspannungstechniken beim Stressmanagement Training zur Verringerung der Gesamtbelastung
  • Praktische Lehrprobe
  • Abschluss: terramedus ® Urkunden- und Zertifikatsvergabe

Tagesablauf

1. Tag

  • Organisatorischer Ablauf der Stressmanagement Ausbildung
  • Was ist Stressmanagement Training und was beinhaltet es?
  • Einführung Stress-Theorien und Grundlagen der Stressmanagement-Praxis
  • Physiologische Grundlagen von Stress – die Auswirkungen von Stress auf die Gesundheit
  • Vorteile betrieblicher Gesundheitsförderung durch Stressmanagement Training
  • Das Konzept des multimodalen Stressmanagements und die 3 Fundamente der Stressbewältigungsstrategien:
    • Instrumentelles Stressmanagement
    • Kognitives Stressmanagement
    • Palliativ-regeneratives Stressmanagement
  • Stressbewältigungstheorien und Stresspräventionsstrategien
  • Zusammenfassung und Fragerunde

2. Tag

  • Effektive Möglichkeiten der Stressmanagement-Therapie und Interventionen
  • Einführung Haltungscoaching
    • Die innere und äußere Haltung für den optimalen körpersprachlichen Ausdruck als Trainer
  • Voraussetzungen für ein erfolgreiches Stressmanagement
  • Stressmanagement und Stressbewältigung am Arbeitsplatz – Definition von Stress und Berufsstress
  • Das Thema Stress und der Bezug zu Ernährung, körperlicher Aktivität und Stressfaktoren am Arbeitsplatz
  • Stressimpfungstraining (SIT) nach Meichenbaum und Übungen und Testverfahren als wichtige Handwerkszeuge
  • Stressmanagement-Modalitäten und Stressmanagement in der Praxis

3. Tag

  • Allgemeine Stresstheorie/n – Theorien und Konzepte von Stress im modernen Leben
  • Übungen und Techniken zur Stressbewältigung und ihre Stressmanagement-Wirksamkeit
  • Kurz-, mittel- und langfristige Stress-Bewältigungsstrategien (Methoden & Übungstechniken)
    • Gedanken-Stopp-Technik
    • Kognitive Strategien / Kognitives Umstrukturieren
    • Einschränkende Glaubenssätze aufdecken und anhand verschiedener Methoden bearbeiten
    • Strategien zur Problemlösung
    • Einführung in das Ernährungs- und Genuss-Training
    • Methoden und Werkzeuge im Stressmanagement (erweitertes Methodentraining)
  • Testverfahren und Trainingseinheiten als Handwerkszeug von Stressbewältigung und Stressmanagement

4. Tag

  • Burnout Prophylaxe, kurzfristige sowie langfristige Coping Strategien zur Stressbewältigung (Stress-Bewältigungsstrategien)
  • Effektiver Einsatz von Entspannungstechniken beim Stressmanagement Training zur Verringerung der Gesamtbelastung
  • Individualcoaching- und Gruppen-Strategien zur Stressbewältigung (Einzelcoaching und Teamcoaching)
  • Gruppen- und Team-Coaching; Personal-Coaching für Stressbewältigung
  • Aufbau, Gestaltung und Durchführung von Einzelsitzungen und Gruppenkursen mit den Methoden des Stressmanagements
  • Kognitive Therapie und Stress: mentales Training und Affirmationen für eine höhere Stress-Resilienz
  • Kurzfristige Stressbewältigungsstrategie: Gedankenstopp-Technik der kognitiven Verhaltenstherapie

5. Tag

  • Trainings- und Übungswiederholung nach Absprache
  • Aufbau und Ablauf von Stressmanagement-Kursen an z.B. Volkshochschulen
  • Diagnose von Stressmustern (Wahrnehmung, Achtsamkeit, Frühwarnsignale)
  • Die Praktiken der Widerstandsfähigkeit: Verhalten, Denkweisen, Werte
  • Klienten bei der Entwicklung individueller Stressmanagement Pläne helfen
  • Mittel- und langfristige Stressreduktion und Positive Selbstinstruktion und Selbstinstruktionstraining
  • Praktische Überprüfung des Lernstatus anhand von Fallbeispielen

6. Tag

  • Wiederholung individuell nach Absprache
  • Effektive Instrumente und Methoden zur Stressbewältigung und Strategien für den Umgang mit "Burnout"
  • Stress-Selbstmanagement verbessern und z.B. persönliche Stressverstärker erkennen und überwinden
  • Anwendungsmöglichkeiten von Stressmanagement im Alltag
  • kurze Einführung in die Existenzgründung als Stressmanagement Trainer/in
  • Abschlussprüfung: mündliche Prüfung und praktische Lehrprobe
    • Ein Beratungsgespräch und Stressmanagement Training unter Supervision
  • Abschluss: terramedus ® Urkunden- und Zertifikatsvergabe: "Stressmanagement Trainer/in" und Zertifikat (40 UE) zum/zur Kursleiter/in für Stressbewältigung und Burnout Prävention

In der Aus- und Fortbildung zum Stressmanagement Trainer werden die wichtigsten Methoden und Techniken des ganzheitlichen Stressmanagements vorgestellt und erlernt. Die genaue zeitliche Abfolge der Kursinhalte kann variieren, enthält aber die beschriebenen Inhalte.

Hinweise

Buchtipp

Wer möchte, kann die folgenden Fachbücher als ergänzende Literatur zur Stressmanagement Ausbildung mitbringen bzw. im Vorfeld studieren:

  • „Stressbewältigung und Burnoutprävention: Einzelberatung und Leitfaden für Seminare“ (2015)
    Autorin: Ingrid Strobel
    ISBN: 978-3830478706
  • „Gelassen und sicher im Stress: Das Stresskompetenz-Buch: Stress erkennen, verstehen, bewältigen“ (8. Auflage, 2023)
    Autor: Gert Kaluza
    ISBN: 978-3662671153
  • „Stressmanagement: Ein Arbeitsbuch für die Aus-, Fort- und Weiterbildung“ (2. Auflage, 2019)
    Autor: Stephan Rusch
    ISBN: 978-3662594353
  • „Stressmanagement: Mit weniger Druck mehr erreichen“ (2016)
    Autorin: Jennifer Leonhardt
    ISBN: 978-3407365866
  • „Stressmanagement-Trainings erfolgreich leiten: Seminarfahrplan für mehr Balance im Business für MitarbeiterInnen, Führungskräfte und Personaler“ (3. Auflage, 2023)
    Autoren: Katrin Greßer, Renate Freisler
    ISBN: 978-3958910195

Tipp

Fortbildungskosten können - einschließlich der für Anreise und Übernachtung anfallenden Kosten - grundsätzlich als „Werbungskosten“ in Deiner Einkommenssteuer-Erklärung angegeben werden.

Wissenswertes zur Anerkennung nach §20 SGB V (ZPP)

Für eine Anerkennung nach dem Leitfaden Prävention  des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) ist ein staatlich anerkannter Berufs- oder Studienabschluss sowie entsprechende Mindeststandards in dem Themengebiet erforderlich, in dem die Anerkennung erfolgen soll. Die Mindeststandards beschreiben fachwissenschaftliche, fachpraktische und fachübergreifende Kompetenzen, die Kursleitende im Rahmen ihrer Qualifizierung erworben haben müssen. 
Diese Mindeststandards müssen zu mindestens 60 % durch staatlich anerkannte Berufs- oder Studienabschlüsse erzielt werden. Zur Erfüllung dieser erforderlichen Mindeststandards können staatlich anerkannte Berufsausbildungen und Studiengänge auch kombiniert werden. 
Bis zu 40% der erforderlichen Mindeststandards können zusätzlich durch weitere Qualifizierungsmaßnahmen an Institutionen der Aus-, Fort- und Weiterbildung, die staatlich anerkannte Berufs- und Studienabschlüsse vergeben bzw. die staatlich anerkannt sind - oder von Berufs- und Fachverbänden - ergänzt werden. 

Zu den Kursen der terramedus Akademie für Gesundheit, die zu einer Ergänzung von Mindeststandards den Bereichen „Autogenes Training“, „Progressive Muskelrelaxation“, „Stressmanagement“ herangezogen werden können, gehören:

- Entspannungstherapeut/in
- Stressmanagementtrainer/in
- Gesundheitsberater/in und Präventionscoach

Die nachfolgend für diese Bereiche aufgeführten Mindeststandards aus dem Leitfaden Prävention nach den Kriterien des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) entsprechen den Anforderungen der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP). 

Zur Durchführung von Kursen/Angeboten der Entspannungstrainings „Autogenes Training“ (AT) und „Progressive Muskelrelaxion“ (PR) kommen Fachkräfte mit folgenden Voraussetzungen in Betracht:

Staatlich anerkannte Berufs- oder Studienabschlüsse mit einem Gesundheits- oder Sozialbezug unter Nachweis folgender Mindeststandards:

Fachwissenschaftliche Kompetenzen:

1.    Pädagogik, Psychologie (≥ 180 Stunden oder 6 ECTS-Punkte)

  • Psychologische und pädagogische Grundlagen menschlichen Erlebens und Verhaltens (Lernen, soziale Prozesse), der Instruktion und Schulung sowie des Stressgeschehens aus psychologischer Perspektive (grundlegende Modelle, Reaktionsmuster, Auswirkungen)
  • Grundannahmen zur Entwicklung und Behandlung psychischer Störungen (Angst und Depression)

2.    Medizin (≥ 180 Stunden oder 6 ECTS-Punkte)

  • Biologische, insbesondere anatomische und physiologische Grundkenntnisse über die wesentlichen für das Stress-, Erholungs- und Entspannungsgeschehen relevanten Organsysteme (Bewegungsapparat, Herz-Kreislauf, Atmung, Verdauung, Niere, Nervensystem inkl. Sinnesorgane, Hormon- und Immunsystem)
  • Gesunde Funktionsweise von Organen und in ausgewählten Krankheitsbildern pathologische Organ- und Funktionsveränderungen
  • Verhaltensabhängige Erkrankungen und biopsychosoziales Modell


Fachpraktische Kompetenzen:

3.    Beratung, Training, Schulung, Selbsterfahrung und Einweisung in PR / AT (≥ 90 Stunden oder 3 ECTS-Punkte ausschließlich in Präsenz)

  • Es wird sichergestellt, dass 60 Stunden für das Verfahren inkl. Selbsterfahrung nachgewiesen werden müssen, die restlichen 30 Stunden zur Erfüllung der 90 Stunden im LP können durch weitere Nachweise wie Training und Beratung erbracht werden.
  • Selbstorganisation, Kommunikation, Pädagogik, Anleitung, Beratung, Training und Schulung
  • Vermittlung des Trainings, Trainingsanpassung
  • Bei Kursanbietenden, die Kurse sowohl zu PR als auch zu AT anbieten, sind die 90 Stunden fachpraktische Kompetenz um die Einweisung und Selbsterfahrung in das jeweils andere Programm zu ergänzen und nachzuweisen.


Fachübergreifende Kompetenzen:

4.    Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention (≥ 30 Stunden oder 1 ECTS-Punkt)

  • Strategien und Handlungsfelder der Gesundheitsförderung
  • Konzepte von Gesundheit und Krankheit

5.    Frei wählbar aus den o.g. Inhalten 1-4 (150 Stunden oder 5 ECTS-Punkte)

  • Vertiefte Kompetenzen in einzelnen ausgewiesenen Bereichen

 

Zur Durchführung von Kursen/Angeboten im Stressmanagement kommen Fachkräfte mit folgenden Voraussetzungen in Betracht:

Staatlich anerkannter Berufs- oder Studienabschlüsse mit Bezug zur psychosozialen Gesundheit unter Nachweis folgender Mindeststandards:

Fachwissenschaftliche Kompetenzen:

1.    Psychologische Grundlagen (≥ 180 Stunden oder 6 ECTS-Punkte)

  • Zentrale Fragestellungen menschlichen Erlebens und Verhaltens (Beschreiben, Erklären, Vorhersagen, Verändern)
  • Theorien der Psychologie (z.B. Behaviorismus, kognitive Theorien) und Teilgebiete (z.B. Lernen und Gedächtnis, Entwicklung, soziale Prozesse)
  • Selbstregulation und Selbststeuerung

2.    Psychologie des Gesundheitsverhaltens (≥ 180 Stunden oder 6 ECTS-Punkte)

  • Gesundheitspsychologische Theorien und Modelle
  • Gesundheits- und krankheitsbezogene Kognitionen
  • Risikofaktoren und Ressourcen der Gesundheit
  • Gesundheitsverhalten, Lebensqualität und Wohlbefinden, Persönlichkeit und Gesundheit, Geschlecht und Gesundheitsverhalten, Gesundheit im Lebenslauf

3.    Theorien zu Stress und Stressbewältigung (≥ 180 Stunden oder 6 ECTS-Punkte)

  • Zentrale Stresskonzeptionen (reaktions-, situationsbezogene und interaktionistische)
  • Grundlegende Theorien zur Stressentstehung und Prävention (biopsychologische und transaktionale Stresstheorien, Salutogenese)
  • Verfahren zur Diagnostik von Lebensqualität, Wohlbefinden, Stress und Stressbewältigung
  • Multimodale Programme zur Stressprävention und –reduktion
  • Strategien der Ressourcenförderung und Selbststeuerung

4.    Medizin (≥ 90 Stunden oder 3 ECTS-Punkte)

  • Naturwissenschaftlich-medizinische Grundlagen und biopsychosoziales Modell
  • Biologische, insbesondere anatomische und physiologische Grundkenntnisse über die wesentlichen für das Stress-, Erholungs- und Entspannungsgeschehen relevanten Organsysteme (Bewegungsapparat, Herz-Kreislauf, Atmung, Verdauung, Niere, Nervensystem inkl. Sinnesorgane, Hormon- und Immunsystem)
  • Gesunde Funktionsweise von Organen und in ausgewählten Krankheitsbildern pathologische Organ- und Funktionsveränderungen
  • Verhaltensabhängige Erkrankungen und biopsychosoziales Modell

5.    Evaluation, Qualitätssicherung, Forschungsmethoden, Statistik (≥ 90 Stunden oder 3 ECTS-Punkte)

  • Diagnostische Verfahren, insbesondere zu Wohlbefinden, Stress, Gesundheitsverhalten und deren Gütekriterien
  • Methoden der Qualitätssicherung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung, inklusive derer zur Stressprävention und –bewältigung


Fachpraktische Kompetenzen:

6.    Beratung, Training, Schulung, Selbsterfahrung und Einweisung in das Stressbewältigungsprogramm (≥ 90 Stunden oder 3 ECTS-Punkte)

  • Selbstorganisation, Kommunikation, Pädagogik, Anleitung, Beratung, Training und Schulung
  • Vermittlung des Trainings, Trainingsanpassung


Fachübergreifende Kompetenzen:

7.    Grundlagen der Gesundheitsförderung Prävention (≥ 30 Stunden oder 1 ECTS-Punkt)

  • Strategien und Handlungsfelder der Gesundheitsförderung
  • Konzepte von Gesundheit und Krankheit

8.    Frei wählbar aus den o.g. Inhalten 1-7 (60 Stunden oder 2 ECTS-Punkte)

  • Vertiefte Kompetenzen in einzelnen ausgewiesenen Bereichen

 

Infos zu staatlichen Fördermöglichkeiten

Stark für Weiterbildung - informiere Dich über staatliche Fördermöglichkeiten!

Unsere Ausbildungen / Weiterbildungen werden u.a. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit der Bildungsprämie finanziell gefördert. Außerdem können Bildungsschecks bzw. Bildungsgutscheine aus unterschiedlichen Bundesländern eingesetzt werden.

Bildungsprämie / Bildungsscheck (Zahlung Eigenanteil gemäß Vorgabe Bundesministerium für Bildung und Forschung). Weitere Infos zum Thema Förderung (z.B. ESF Bildungsprämie) erhältst Du auf unserer Seite: Staatliche Förderung

Das Programm der Bildungsprämie ist am 31.12.2021 ausgelaufen, daher werden aktuell keine neuen Gutscheine ausgegeben.

Service und Qualitätssicherung

Wir unterstützen Dich auch nach Deiner Aus- und Fortbildung. Unser Team steht Dir auch weiterhin mit Rat und Tat kostenlos zur Seite und freut sich auf Deine Kontaktaufnahme.
Bundesweite Beratung/Kundenservice: Telefon: 04334 – 18166-0 (Sprechzeiten Mo-Fr: 09:00 - 13:00 Uhr)
E-Mail zum Qualitätsmanagement: qm@terramedus.de

1. Tag

  • Organisatorischer Ablauf der Stressmanagement Ausbildung
  • Was ist Stressmanagement Training und was beinhaltet es?
  • Einführung Stress-Theorien und Grundlagen der Stressmanagement-Praxis
  • Physiologische Grundlagen von Stress – die Auswirkungen von Stress auf die Gesundheit
  • Vorteile betrieblicher Gesundheitsförderung durch Stressmanagement Training
  • Das Konzept des multimodalen Stressmanagements und die 3 Fundamente der Stressbewältigungsstrategien:
    • Instrumentelles Stressmanagement
    • Kognitives Stressmanagement
    • Palliativ-regeneratives Stressmanagement
  • Stressbewältigungstheorien und Stresspräventionsstrategien
  • Zusammenfassung und Fragerunde

2. Tag

  • Effektive Möglichkeiten der Stressmanagement-Therapie und Interventionen
  • Einführung Haltungscoaching
    • Die innere und äußere Haltung für den optimalen körpersprachlichen Ausdruck als Trainer
  • Voraussetzungen für ein erfolgreiches Stressmanagement
  • Stressmanagement und Stressbewältigung am Arbeitsplatz – Definition von Stress und Berufsstress
  • Das Thema Stress und der Bezug zu Ernährung, körperlicher Aktivität und Stressfaktoren am Arbeitsplatz
  • Stressimpfungstraining (SIT) nach Meichenbaum und Übungen und Testverfahren als wichtige Handwerkszeuge
  • Stressmanagement-Modalitäten und Stressmanagement in der Praxis

3. Tag

  • Allgemeine Stresstheorie/n – Theorien und Konzepte von Stress im modernen Leben
  • Übungen und Techniken zur Stressbewältigung und ihre Stressmanagement-Wirksamkeit
  • Kurz-, mittel- und langfristige Stress-Bewältigungsstrategien (Methoden & Übungstechniken)
    • Gedanken-Stopp-Technik
    • Kognitive Strategien / Kognitives Umstrukturieren
    • Einschränkende Glaubenssätze aufdecken und anhand verschiedener Methoden bearbeiten
    • Strategien zur Problemlösung
    • Einführung in das Ernährungs- und Genuss-Training
    • Methoden und Werkzeuge im Stressmanagement (erweitertes Methodentraining)
  • Testverfahren und Trainingseinheiten als Handwerkszeug von Stressbewältigung und Stressmanagement

4. Tag

  • Burnout Prophylaxe, kurzfristige sowie langfristige Coping Strategien zur Stressbewältigung (Stress-Bewältigungsstrategien)
  • Effektiver Einsatz von Entspannungstechniken beim Stressmanagement Training zur Verringerung der Gesamtbelastung
  • Individualcoaching- und Gruppen-Strategien zur Stressbewältigung (Einzelcoaching und Teamcoaching)
  • Gruppen- und Team-Coaching; Personal-Coaching für Stressbewältigung
  • Aufbau, Gestaltung und Durchführung von Einzelsitzungen und Gruppenkursen mit den Methoden des Stressmanagements
  • Kognitive Therapie und Stress: mentales Training und Affirmationen für eine höhere Stress-Resilienz
  • Kurzfristige Stressbewältigungsstrategie: Gedankenstopp-Technik der kognitiven Verhaltenstherapie

5. Tag

  • Trainings- und Übungswiederholung nach Absprache
  • Aufbau und Ablauf von Stressmanagement-Kursen an z.B. Volkshochschulen
  • Diagnose von Stressmustern (Wahrnehmung, Achtsamkeit, Frühwarnsignale)
  • Die Praktiken der Widerstandsfähigkeit: Verhalten, Denkweisen, Werte
  • Klienten bei der Entwicklung individueller Stressmanagement Pläne helfen
  • Mittel- und langfristige Stressreduktion und Positive Selbstinstruktion und Selbstinstruktionstraining
  • Praktische Überprüfung des Lernstatus anhand von Fallbeispielen

6. Tag

  • Wiederholung individuell nach Absprache
  • Effektive Instrumente und Methoden zur Stressbewältigung und Strategien für den Umgang mit "Burnout"
  • Stress-Selbstmanagement verbessern und z.B. persönliche Stressverstärker erkennen und überwinden
  • Anwendungsmöglichkeiten von Stressmanagement im Alltag
  • kurze Einführung in die Existenzgründung als Stressmanagement Trainer/in
  • Abschlussprüfung: mündliche Prüfung und praktische Lehrprobe
    • Ein Beratungsgespräch und Stressmanagement Training unter Supervision
  • Abschluss: terramedus ® Urkunden- und Zertifikatsvergabe: "Stressmanagement Trainer/in" und Zertifikat (40 UE) zum/zur Kursleiter/in für Stressbewältigung und Burnout Prävention

In der Aus- und Fortbildung zum Stressmanagement Trainer werden die wichtigsten Methoden und Techniken des ganzheitlichen Stressmanagements vorgestellt und erlernt. Die genaue zeitliche Abfolge der Kursinhalte kann variieren, enthält aber die beschriebenen Inhalte.

Buchtipp

Wer möchte, kann die folgenden Fachbücher als ergänzende Literatur zur Stressmanagement Ausbildung mitbringen bzw. im Vorfeld studieren:

  • „Stressbewältigung und Burnoutprävention: Einzelberatung und Leitfaden für Seminare“ (2015)
    Autorin: Ingrid Strobel
    ISBN: 978-3830478706
  • „Gelassen und sicher im Stress: Das Stresskompetenz-Buch: Stress erkennen, verstehen, bewältigen“ (8. Auflage, 2023)
    Autor: Gert Kaluza
    ISBN: 978-3662671153
  • „Stressmanagement: Ein Arbeitsbuch für die Aus-, Fort- und Weiterbildung“ (2. Auflage, 2019)
    Autor: Stephan Rusch
    ISBN: 978-3662594353
  • „Stressmanagement: Mit weniger Druck mehr erreichen“ (2016)
    Autorin: Jennifer Leonhardt
    ISBN: 978-3407365866
  • „Stressmanagement-Trainings erfolgreich leiten: Seminarfahrplan für mehr Balance im Business für MitarbeiterInnen, Führungskräfte und Personaler“ (3. Auflage, 2023)
    Autoren: Katrin Greßer, Renate Freisler
    ISBN: 978-3958910195

Tipp

Fortbildungskosten können - einschließlich der für Anreise und Übernachtung anfallenden Kosten - grundsätzlich als „Werbungskosten“ in Deiner Einkommenssteuer-Erklärung angegeben werden.

Tipp

Fortbildungskosten können - einschließlich der für Anreise und Übernachtung anfallenden Kosten - grundsätzlich als „Werbungskosten“ in Deiner Einkommenssteuer-Erklärung angegeben werden.

Für eine Anerkennung nach dem Leitfaden Prävention  des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) ist ein staatlich anerkannter Berufs- oder Studienabschluss sowie entsprechende Mindeststandards in dem Themengebiet erforderlich, in dem die Anerkennung erfolgen soll. Die Mindeststandards beschreiben fachwissenschaftliche, fachpraktische und fachübergreifende Kompetenzen, die Kursleitende im Rahmen ihrer Qualifizierung erworben haben müssen. 
Diese Mindeststandards müssen zu mindestens 60 % durch staatlich anerkannte Berufs- oder Studienabschlüsse erzielt werden. Zur Erfüllung dieser erforderlichen Mindeststandards können staatlich anerkannte Berufsausbildungen und Studiengänge auch kombiniert werden. 
Bis zu 40% der erforderlichen Mindeststandards können zusätzlich durch weitere Qualifizierungsmaßnahmen an Institutionen der Aus-, Fort- und Weiterbildung, die staatlich anerkannte Berufs- und Studienabschlüsse vergeben bzw. die staatlich anerkannt sind - oder von Berufs- und Fachverbänden - ergänzt werden. 

Zu den Kursen der terramedus Akademie für Gesundheit, die zu einer Ergänzung von Mindeststandards den Bereichen „Autogenes Training“, „Progressive Muskelrelaxation“, „Stressmanagement“ herangezogen werden können, gehören:

- Entspannungstherapeut/in
- Stressmanagementtrainer/in
- Gesundheitsberater/in und Präventionscoach

Die nachfolgend für diese Bereiche aufgeführten Mindeststandards aus dem Leitfaden Prävention nach den Kriterien des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) entsprechen den Anforderungen der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP). 

Zur Durchführung von Kursen/Angeboten der Entspannungstrainings „Autogenes Training“ (AT) und „Progressive Muskelrelaxion“ (PR) kommen Fachkräfte mit folgenden Voraussetzungen in Betracht:

Staatlich anerkannte Berufs- oder Studienabschlüsse mit einem Gesundheits- oder Sozialbezug unter Nachweis folgender Mindeststandards:

Fachwissenschaftliche Kompetenzen:

1.    Pädagogik, Psychologie (≥ 180 Stunden oder 6 ECTS-Punkte)

  • Psychologische und pädagogische Grundlagen menschlichen Erlebens und Verhaltens (Lernen, soziale Prozesse), der Instruktion und Schulung sowie des Stressgeschehens aus psychologischer Perspektive (grundlegende Modelle, Reaktionsmuster, Auswirkungen)
  • Grundannahmen zur Entwicklung und Behandlung psychischer Störungen (Angst und Depression)

2.    Medizin (≥ 180 Stunden oder 6 ECTS-Punkte)

  • Biologische, insbesondere anatomische und physiologische Grundkenntnisse über die wesentlichen für das Stress-, Erholungs- und Entspannungsgeschehen relevanten Organsysteme (Bewegungsapparat, Herz-Kreislauf, Atmung, Verdauung, Niere, Nervensystem inkl. Sinnesorgane, Hormon- und Immunsystem)
  • Gesunde Funktionsweise von Organen und in ausgewählten Krankheitsbildern pathologische Organ- und Funktionsveränderungen
  • Verhaltensabhängige Erkrankungen und biopsychosoziales Modell


Fachpraktische Kompetenzen:

3.    Beratung, Training, Schulung, Selbsterfahrung und Einweisung in PR / AT (≥ 90 Stunden oder 3 ECTS-Punkte ausschließlich in Präsenz)

  • Es wird sichergestellt, dass 60 Stunden für das Verfahren inkl. Selbsterfahrung nachgewiesen werden müssen, die restlichen 30 Stunden zur Erfüllung der 90 Stunden im LP können durch weitere Nachweise wie Training und Beratung erbracht werden.
  • Selbstorganisation, Kommunikation, Pädagogik, Anleitung, Beratung, Training und Schulung
  • Vermittlung des Trainings, Trainingsanpassung
  • Bei Kursanbietenden, die Kurse sowohl zu PR als auch zu AT anbieten, sind die 90 Stunden fachpraktische Kompetenz um die Einweisung und Selbsterfahrung in das jeweils andere Programm zu ergänzen und nachzuweisen.


Fachübergreifende Kompetenzen:

4.    Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention (≥ 30 Stunden oder 1 ECTS-Punkt)

  • Strategien und Handlungsfelder der Gesundheitsförderung
  • Konzepte von Gesundheit und Krankheit

5.    Frei wählbar aus den o.g. Inhalten 1-4 (150 Stunden oder 5 ECTS-Punkte)

  • Vertiefte Kompetenzen in einzelnen ausgewiesenen Bereichen

 

Zur Durchführung von Kursen/Angeboten im Stressmanagement kommen Fachkräfte mit folgenden Voraussetzungen in Betracht:

Staatlich anerkannter Berufs- oder Studienabschlüsse mit Bezug zur psychosozialen Gesundheit unter Nachweis folgender Mindeststandards:

Fachwissenschaftliche Kompetenzen:

1.    Psychologische Grundlagen (≥ 180 Stunden oder 6 ECTS-Punkte)

  • Zentrale Fragestellungen menschlichen Erlebens und Verhaltens (Beschreiben, Erklären, Vorhersagen, Verändern)
  • Theorien der Psychologie (z.B. Behaviorismus, kognitive Theorien) und Teilgebiete (z.B. Lernen und Gedächtnis, Entwicklung, soziale Prozesse)
  • Selbstregulation und Selbststeuerung

2.    Psychologie des Gesundheitsverhaltens (≥ 180 Stunden oder 6 ECTS-Punkte)

  • Gesundheitspsychologische Theorien und Modelle
  • Gesundheits- und krankheitsbezogene Kognitionen
  • Risikofaktoren und Ressourcen der Gesundheit
  • Gesundheitsverhalten, Lebensqualität und Wohlbefinden, Persönlichkeit und Gesundheit, Geschlecht und Gesundheitsverhalten, Gesundheit im Lebenslauf

3.    Theorien zu Stress und Stressbewältigung (≥ 180 Stunden oder 6 ECTS-Punkte)

  • Zentrale Stresskonzeptionen (reaktions-, situationsbezogene und interaktionistische)
  • Grundlegende Theorien zur Stressentstehung und Prävention (biopsychologische und transaktionale Stresstheorien, Salutogenese)
  • Verfahren zur Diagnostik von Lebensqualität, Wohlbefinden, Stress und Stressbewältigung
  • Multimodale Programme zur Stressprävention und –reduktion
  • Strategien der Ressourcenförderung und Selbststeuerung

4.    Medizin (≥ 90 Stunden oder 3 ECTS-Punkte)

  • Naturwissenschaftlich-medizinische Grundlagen und biopsychosoziales Modell
  • Biologische, insbesondere anatomische und physiologische Grundkenntnisse über die wesentlichen für das Stress-, Erholungs- und Entspannungsgeschehen relevanten Organsysteme (Bewegungsapparat, Herz-Kreislauf, Atmung, Verdauung, Niere, Nervensystem inkl. Sinnesorgane, Hormon- und Immunsystem)
  • Gesunde Funktionsweise von Organen und in ausgewählten Krankheitsbildern pathologische Organ- und Funktionsveränderungen
  • Verhaltensabhängige Erkrankungen und biopsychosoziales Modell

5.    Evaluation, Qualitätssicherung, Forschungsmethoden, Statistik (≥ 90 Stunden oder 3 ECTS-Punkte)

  • Diagnostische Verfahren, insbesondere zu Wohlbefinden, Stress, Gesundheitsverhalten und deren Gütekriterien
  • Methoden der Qualitätssicherung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung, inklusive derer zur Stressprävention und –bewältigung


Fachpraktische Kompetenzen:

6.    Beratung, Training, Schulung, Selbsterfahrung und Einweisung in das Stressbewältigungsprogramm (≥ 90 Stunden oder 3 ECTS-Punkte)

  • Selbstorganisation, Kommunikation, Pädagogik, Anleitung, Beratung, Training und Schulung
  • Vermittlung des Trainings, Trainingsanpassung


Fachübergreifende Kompetenzen:

7.    Grundlagen der Gesundheitsförderung Prävention (≥ 30 Stunden oder 1 ECTS-Punkt)

  • Strategien und Handlungsfelder der Gesundheitsförderung
  • Konzepte von Gesundheit und Krankheit

8.    Frei wählbar aus den o.g. Inhalten 1-7 (60 Stunden oder 2 ECTS-Punkte)

  • Vertiefte Kompetenzen in einzelnen ausgewiesenen Bereichen

 

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Unsere Ausbildungen / Weiterbildungen werden u.a. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit der Bildungsprämie finanziell gefördert. Außerdem können Bildungsschecks bzw. Bildungsgutscheine aus unterschiedlichen Bundesländern eingesetzt werden.

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