Athletiktraining

Weiterbildungen für Athletiktrainerinnen und Athletiktrainer online buchen.

  • Welche Fort-/Weiterbildungen sind für Athletiktrainer:innen geeignet?

    Für Athletiktrainer:innen sind insbesondere Veranstaltungen in dem Bereich Trainingsmethoden von Interesse. Im Vorhinein sollten allerdings entsprechende Lizenzen für Athletiktraining absolviert werden, um einen grundlegenden Einblick in den Beruf zu bekommen.

  • Was ist das Ziel einer entsprechenden Fort-/Weiterbildung für Athletiktrainer:innen?

    Im Vordergrund steht das Ziel der Kompetenzerweiterung. Vor allem im Bereich der Trainingsmethoden ist es wichtig auf dem neusten der Stand der Wissenschaft zu bleiben und somit den Kund:innen die besten Übungen vermitteln zu können.

  • Welche Fachbereiche bieten sich besonders für Fort-/Weiterbildungen an?

    Wie bereits beschreiben sind insbesondere Veranstaltungen im Sinne von Trainingsmethoden interessant. Darüber hinaus gibt es jedoch zahlreiche weitere Bereiche, in denen die Trainer:innen Erfahrungen sammeln sollten. Beispiele hierfür sind Fort-/Weiterbildungen für Coaching oder mentale Prozesse.

In der Welt des Sports herrscht zwar aktuell keine Klarheit darüber, wie der Begriff Athletiktraining zu definieren ist. Generell gilt jedoch, dass sich diese Methode aus vielen unterschiedlichen sportlichen Schwerpunkten zusammensetzt. Sie wird oftmals als eine Kombination aus Übungen zur Verbesserung konditioneller Leistungsfähigkeit und motorischer Grundeigenschaften wie Kraft, Stabilität, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination beschrieben.

Der Grund für die ungenaue Definition des Trainings ist die hohe Vielfältigkeit der Methode. Das Athletiktraining kann in nahezu jeder Sportart angewendet werden und einen Mehrwert bieten. Sportartübergreifend lassen sich zwei konkrete Ziele festlegen. Zum einen sollen physiologische Vorteile aufgebaut werden, die beispielsweise während eines Wettkampfes für den Sieg über einen Gegner oder eine Gegnerin genutzt werden können. Zum anderen soll im Sinne einer Verletzungsprävention gewährleistet werden, dass die Athlet:innen ihre Trainingseinheiten außerhalb des Athletiktrainings körperlich unbeschadet überstehen. Insbesondere bei Ballsportarten wie Fußball und Handball soll dies mithilfe guter physiologischer Fitness gelingen. 

Dennoch können sich zusätzlich zu den beiden genannten Zielen weitere Ziele im Sinne von verschiedenen spezifischen Anforderungen und Fertigkeiten voneinander unterscheiden. Je nachdem in welcher Sportart ein Athletiktraining durchgeführt werden soll, kann der Fokus einer Einheit variieren. Dabei können sowohl körperliche als auch technische und mentale Prozesse im Vordergrund stehen. Die besondere Trainingsmethode wird heutzutage in fast allen Sportarten verwendet. Im deutschen Fußball hat sie sich spätestens nach der Weltmeisterschaft 2006 durchgesetzt. Hier wird vor allem auf eine starke Rumpfmuskulatur gesetzt, um Richtungswechsel, Sprints und Schüsse der Spieler:innen zu optimieren und die Leistung zu steigern. Im Gegensatz dazu sind in der körperbetonten Sportart Handball eine athletische Physis des kompletten Körpers und eine Verletzungsprävention Teil des Programms. Aber auch für Läufer:innen eignet sich ein spezifisches Athletiktraining. Trotz der vergleichsweise einfachen Bewegung des Laufens, können regelmäßige Übungen für den Rumpf die Laufleistung positiv beeinflussen.

Athletiktraining wird häufig während einer Trainingseinheit für eine Sportart durchgeführt. Einzelne Methoden und Übungen eignen sich jedoch auch sehr gut für zu Hause. Insbesondere in der Corona-Pandemie hat sich diese Art des Trainings stark verbreitet. Ohne viele Hilfsmittel können Einheiten zu Fertigkeiten wie Agilität, Mobilität, Kraft, Ausdauer und Koordination in den Alltag des Menschen integriert werden. Häufig trainieren wir unsere Athletik auch ohne es bewusst wahrzunehmen. Das kann auch einfache Dinge betreffen wie beispielsweise eine Wanderung in den Bergen, das Helfen bei einem Umzug oder das Tragen von Wasserkästen. All diese Tätigkeiten tragen zu der Verbesserung unserer Athletik bei. 

Unabhängig davon, ob das Athletiktraining zu Hause, innerhalb einer Sportart oder mithilfe einer Athletiktrainerin oder eines Athletiktrainers absolviert wird, werden die Einheiten meistens nach denselben drei Schwerpunkten aufgebaut. Dies betrifft die Bereiche Kraft, Beweglichkeit und Stabilität. Jedes Training sollte Übungen zu jedem der Bereiche enthalten, um der Athletin oder dem Athleten ein vollständiges Programm bieten zu können und somit einen Mehrwert für die athletische Leistung zu schaffen. 

Athletiktrainerinnen und Athletiktrainer sind somit dafür verantwortlich, die konditionelle Leistungsfähigkeit der Athletinnen und Athleten, der Sportlerinnen und Sportler und Patientinnen und Patienten gezielt zu verbessern. Athletiktrainer:innen gestalten die Einheiten daher mit Grundübungen und speziellen sportartpezifischen Übungen zur Verbesserung der Kraft, Sprungraft, Explosivkraft, Beweglichkeit, Stabilität, Schnelligkeit, Agilität, Ausdauer und Koordination. Viele Athletiktrainer:innen gestalten die Trainingseinheiten so, dass sportartspezifische Elemente mit in die Übungen eingebaut werden.

Die wichtigsten Grundvoraussetzungen, um als Athletiktrainer:in arbeiten zu können, sind vor allem sehr guten Grundkenntnisse im Bereich der Sport- und Trainingswissenschaften sowie im Bereich der jeweiligen Sportart, in der das Athletiktraining abgehalten wird. Berufsbilder, die dies mitbringen, sind beispielsweise Sportwissenschaftler:innen, Trainingswissenschaftler:innen, Physiotherapeut:innen, Fitnesstrainer:innen und Sportlehrer:innen. Inzwischen haben sich im Bereich des Athletiktrainings spezialisierte Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten entwickelt. Daher ist es möglich, Fortbildungen und Weiterbildungen sowie Trainerlizenzen wie z. B. A-Lizenz Athletiktraining, Athletiktraining im Fußball, Athletiktraining im Fußball als Fernstudium, Medical Athletic Coach (MAC), Weiterbildung als Athletiktrainer mit Zertifikat, DSHS Athletiktrainer Zertifikatsstudiengang und viele weitere zu absolvieren, um seine sportwissenschaftlichen Kenntnisse im Bereich des Athletiktrainings zu spezialisieren. Hinzu kommen auch Spezialgebiete und Disziplinen im Bereich des Athletiktrainings wie das Neuroathletiktrainig bzw. das Neuro Athletic Training (NAT).