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Wie kann ich spürend pflegen und professionell empathisch sein - ohne mich dabei zu verlieren?

Info: Einfühlungsvermögen und Gespür sind ein wichtiges Werkzeug der beruflichen Pflege, das in der Mehrzahl der Fälle unbewusst eingesetzt wird, wie die Referentin in ihrer Studie zeigen konnte (vgl. Amekor/Nover 2020). Es ermöglicht, die Patient...

Info: Einfühlungsvermögen und Gespür sind ein wichtiges Werkzeug der beruflichen Pflege, das in der Mehrzahl der Fälle unbewusst eingesetzt wird, wie die Referentin in ihrer Studie zeigen konnte (vgl. Amekor/Nover 2020). Es ermöglicht, die Patient*innen besser wahrzunehmen, birgt aber auch die Gefahr, dass die Grenzen zwischen mir und dem anderen Menschen verschwimmen, was häufig zu emotionaler Belastung führt. Für den Umgang damit gibt es verschiedene Strategien. Die einen nehmen emotionale Pakete mit nach Hause und versuchen, irgendwie einen Abstand herzustellen, die anderen flüchten sich in die Distanz und emotionale Kälte. Spüren und Gespür als Werkzeug nutzbar zu machen, kann helfen, im konkreten Augenblick nicht nur Distanz zu dem Erlebten zu schaffen, sondern vielmehr noch einen Zugang zu den nicht offen kommunizierten Bedürfnissen und Zuständen von Patient*innen zu finden. Das wiederum führt in der direkten Situation zu mehr Handlungsspielraum, weniger Konflikten und zu der Möglichkeit der emotionalen Distanzierung, ohne emotional kalt zu werden. Vielmehr können Sie an dieser Stelle bewussten Einfluss nehmen, Atmosphären gestalten und positiv beeinflussen und damit für sich selbst und für das System des Pflegesettings einen positiven Mehrwert gestalten.

Lernergebnis und Kompetenz: Die Teilnehmenden - können die eigenen Empfindungen reflektieren und für alltägliche Interaktionen und therapeutische Prozesse nutzbar machen, - erfassen Bedürfnisse des Gegenübers leichter, - reduzieren Konflikte, - gestalten den Umgang mit Menschen stressfreier und finden Bewältigungsstrategien für belastende Situationen.

Methode: - Vortrag, Austausch, Reflexion - Übungen aus den Bereichen Achtsamkeit, Kunst und Schauspiel - Wahrnehmung und Reflexion der leiblichen Empfindungen

Anmeldebedingungen: anrechenbar für die 24-Stunden-Pflichtfortbildung der Praxisanleiter*innen gemäß §4 Absatz 3 PflAPrV

Zielgruppe: alle Mitarbeiter*innen

Status:

Kursnr.: 23-P072

Beginn: Fr. , 13.10.2023, 09:00

Kurstage: 1

Kursort: Ev. Krankenhaus Hubertus im Haupthaus/Altbau, Konferenzraum 1 (Verwaltungsebene), Spanische Allee 10-14 14129 Berlin

Gebühr: für Mitarbeitende der Johannesstift Diakonie ohne Seminargebühren (inkl. MwSt.) , 160,00 € (Externe)

inkl. Verpflegung

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Weiterbildungsnummer: F5601