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Aggressiv-dissoziale Störungen bei Kindern und Jugendlichen kommen häufig vor. Kennzeichnend ist ein sich wiederholendes, durchgängiges Verhaltensmus...

Aggressiv-dissoziale Störungen bei Kindern und Jugendlichen kommen häufig vor. Kennzeichnend ist ein sich wiederholendes, durchgängiges Verhaltensmuster, bei dem die Rechte anderer sowie soziale Normen und Regeln verletzt werden. Kinder mit aggressiven Verhaltensauffälligkeiten haben oft Probleme im

Inhalt dieser Weiterbildung

Aggressiv-dissoziale Störungen bei Kindern und Jugendlichen kommen häufig vor. Kennzeichnend ist ein sich wiederholendes, durchgängiges Verhaltensmuster, bei dem die Rechte anderer sowie soziale Normen und Regeln verletzt werden. Kinder mit aggressiven Verhaltensauffälligkeiten haben oft Probleme im Kiga sowie der Schule. In komplexen Situationen verlieren sie schnell den Überblick, übersehen Informationen und interpretieren die Absichten der anderen falsch. Sie neigen dazu, ihre Umwelt als feindselig wahrzunehmen und reagieren darauf mit erhöhter Aggressivität. In vielen betroffenen Familien ist die Atmosphäre spannungsgeladen. Ungünstige familiäre Voraussetzungen, viele häusliche Konflikte und eine restriktive, inkonsequente Erziehung tragen dazu bei, dass aggressiv-dissoziale Störungen aufgebaut und beibehalten werden. Bleiben diese Entwicklungsstörungen unbehandelt, haben die Kinder ein erhöhtes Risiko, später delinquent zu werden und an psychiatrischen Störungen zu erkranken.

Inhalte sind u.a.

  • Klassifikation und Differenzierung von externalen Störungen (DSM-IV /ICD-10)
  • Theoretische Aspekte von aggressivem und dissozialem Verhalten
  • Diagnostische Verfahren und Verhaltensanalysen (EAS, BAV etc.)
  • Grundlegende Interventionsaspekte zur effizienten Durchführung von Maßnahmen (operante Verfahren, Rollenspiel, kognitive Strategien etc.)

Therapie- und Präventionsmaßnahmen:

  • Präventionsprogramme für expansives Problemverhalten (PEP)
  • Training mit aggressiven Kindern von Petermann und Petermann
  • Vermittlung kind- und elternzentrierter Maßnahmen

Die Teilnehmer sollen die in den Seminaren erarbeiteten diagnostischen Verfahren und Trainingsprogramme systematisch anwenden können. Anhand der Befundprofile können sie spezifische, die auf die individuelle Situation der betroffenen Kinder und deren Familien abgestimmten Trainings- und Beratungsinhalte, sowie Transfers in den Alltag der Betroffenen durchführen und deren Effektivität überprüfen.

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Weiterbildungsnummer: F4508