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FiHH Online-Konferenz: Interprofessionalität in der Geriatrie

FiHH Online-Konferenz: Interprofessionalität in der Geriatrie Interprofessionelles Handeln in der Pflege und den Therapieberufen ICF als Grundlage interprofessioneller Intervention in der Geriatrie Interprofessionelles Handeln gewinnt zunehme...

FiHH Online-Konferenz: Interprofessionalität in der Geriatrie

Interprofessionelles Handeln in der Pflege und den Therapieberufen ICF als Grundlage interprofessioneller Intervention in der Geriatrie

Interprofessionelles Handeln gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Pflege und Therapie. Die Komplexität von Erkrankungen und die veränderten Bedürfnisse von Patient*innen führt zu einer veränderten Sichtweise auf Gesundheit und Krankheit. Über die Fokussierung auf den Aspekt Cure hinaus, rücken Parameter der psycho-sozialen Situation von Betroffenen in den Vordergrund.

Den Rahmen für eine umfassende Behandlung bietet die ICF, die vor allem die Teilhabe als oberstes Ziel hat. Hier stoßen reine interdisziplinäre Handlungsketten an ihre Grenzen. Erst die enge Verzahnung der am Heilungs- und Integrationsprozess beteiligten Professionen kann hier zielführend sein. Die Erfüllung eines evidenzbasierten und leitlinienorientierten Handelns ist nur dann möglich, wenn Forschungsergebnisse, Verfahren und Methoden unter Berücksichtigung aller Interferenzen und Interdependenzen zu kohärenten Inferenzen führen. Hypothesen über zielführende Interventionen gelingen nur dann, wenn im klinischen Bewertungsprozess (CR) die Erkenntnisse und Handlungsoptionen aller Akteure hinreichend berücksichtigt werden. Hieraus ergibt sich eine Emergenz, die u. a. zu neuen innovativen Pflege- und Behandlungskonzepten führen können, die wiederum den Kriterien der Evidenz entsprechen. Somit befinden sich alle Professionen in einem ständigen Erkenntnisprozess, der genährt wird aus Erkenntnissen der Einzeldisziplinen. Hierzu bedarf es ein anderes Bewusstsein und Verständnis, dass die Ketten der eigenen Traditionen und Ansichten sprengt. Voraussetzung ist die Bereitschaft kooperative Prozesse in der Ausbildung und im praktischen Handeln als Notwendigkeit zu erkennen und als Chance und Bereicherung anzunehmen.

Wir stehen noch am Anfang, aus diesem Denken didaktische Konzepte zu entwickeln, die ihre Etablierung in Aus- und Weiterbildungscurricula finden.

Die Konferenz soll einen Überblick und Einblick in Bereiche geben, in denen praxisorientiert Beispiele für interprofessionelles Handeln in der geriatrischen Versorgung von Menschen gegeben werden. Sie soll einen Beitrag dazu leisten, Akteure der Gesundheitsfachberufe in den Austausch zu bringen und bereits praktiziertes interprofessionelles Handeln für andere sichtbar zu machen und unter Einbezug von Praxisbeispielen. Als Handlungsgeländer dient die ICF, die als Instrument zur strukturierten Zielfestlegung in den Bereichen Pflege und Therapie verwendet werden kann. Der Vorteil liegt in der inhärenten Berücksichtigung evidenzbasierter Prinzipien, die auch von den Kostenträgern akzeptiert sind und internationalen Standards entsprechen (WHO).

Die Konzentration auf geriatrische Themenfelder ist der aktuellen Diskussion zur Pflegesituation geschuldet und dem Bedürfnis, patientenorientierte Verbesserungen herbeizuführen, die zu einer erhöhten Lebensqualität älterer Menschen führen und gleichzeitig die Situation von Pflegenden und Therapeut*innen entlastet.

In Kooperation mit dem Mediplus Bildungswerk und der der IGBP

Schirmherrin: Christine Aschenberg-Dugnus Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Bundestagsfraktion

Moderation: Prof. Christian Trumpp Mediplus Bildungswerk, Gesundheitswissenschaftler

Sprecher*innen sind u.a. Jens-Peter Claußen, Kirsten Götz-Neumann und Jürgen Seckler.

Der Gewinn des Kongress wird dem Theodorus Kinder-Tageshospiz in Hamburg gespendet.

Frühbucherrabatt bis zum 21.08.2023: 150,- €

Kurspreis ab 22.08.23: 250,- €

(Studierende und Auszubildende können an der Konferenz bei entsprechendem Nachweis kostenfrei teilnehmen

Für alle Angehörigen aus den Berufsgruppen der Pflege, der Therapie, alle Heilmittelerbringer und der Medizin.

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Weiterbildungsnummer: F3779