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DAHTH Modul B4: Psychologische Faktoren

Das Seminar zielt darauf ab, die Bedeutsamkeit psychologischer Aspekte bei Handverletzungen zu vermitteln und den Therapeut*innen die Arbeit mit psychisch belasteten, dadurch oft herausfordernden, Patient*innen zu erleichtern. Das Seminar ist interak...

Die Teilnehmer sollen ein Verständnis entwickeln für die gravierenden Auswirkungen von schweren Unfällen und Handverletzungen, die oftmals zu Einschränkungen in fast allen Lebensbereichen führen. Es werden psychische Reaktionen, Traumafolgestörungen, sowie weitere psychische Störungen vorgestellt. Infolge von psychischen Belastungen oder auch anderer Gründe, können Patient*innen in der Therapie herausfordernd sein. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt daher auf dem Erkennen der (möglichen) Ursachen, der Einordnung des Wahrgenommenen und dem Umgang damit. Es werden die Grundlagen klientenzentrierter Gesprächsführung vermittelt und von den Teilnehmern eingeübt. Methoden, um Adhärenz (früher: Compliance) zu fördern und Nonadhärenz zu begegnen, werden besprochen und anhand eigener Beispiele angewendet. Nicht immer gelingt die Abgrenzung von schwer betroffenen bzw. herausfordernden Patient*innen leicht. Wie dies gelingen kann, wann ein Betroffener professionelle Hilfe benötigt und was Psychotherapie leistet, wird vermittelt. Daneben werden wichtige psychologische Konzepte zu Themen wie Stress und Stressbewältigung, Salutogenese und Resilienz vor dem Hintergrund der Frage, was uns trotz schwerster Einschränkungen psychisch gesund hält, vorgestellt. Psychologische Faktoren bei der Entstehung, Aufrechterhaltung und Chronifizierung von Schmerzen, der Umgang mit chronischen Schmerzpatienten bzw. die psychologische Schmerzbehandlung werden ebenso wie Konzepte zu Körperbild und Körperbildstörungen dargestellt.

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Weiterbildungsnummer: F5326