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22BFB034 Kriseninterventionsbeauftragter KIB (Voraussetzung ist die Teilnahme am 2 Tages-Kurs Kriseninterventionsmanagement)

Die Aufgabe des Kriseninterventionsbeauftragten besteht in der professionellen Unterstützung von betroffenen Mitarbeitern während und nach schweren Bedrohungssituationen oder tätlichen Angriffen. Es geht dabei darum, deeskalierend einzugreifen, Schut...

Die Aufgabe des Kriseninterventionsbeauftragten besteht in der professionellen Unterstützung von betroffenen Mitarbeitern während und nach schweren Bedrohungssituationen oder tätlichen Angriffen. Es geht dabei darum, deeskalierend einzugreifen, Schutzrechte wahrzunehmen und die Betroffenen zu stabilisieren, um präventiv tiefergehenden psychischen Belastungsstörungen entgegenzuwirken. Der Umgang mit Betroffenen in und unmittelbar nach einer Gewaltsituation ist entscheidend, wenn es darum geht, die Situation zu klären und das Risiko für mögliche Spätfolgen zu mindern . Dabei kommt der Ausbildung der Kriseninterventionsbeauftragten eine bedeutende Rolle zu, da erst Kenntnisse über Deeskalationsmethoden, Konfliktmanagement, rechtliche Rahmenbedingungen und psychosoziale Erstversorgung einen professionellen Umgang mit Notfallsituationen erlauben. Kursinhalte: Modul I (8UE, 1. Tag) - Gelungene Kommunikation durch klare, eindeutige Wortwahl (Semiotik). - Interaktives Deeskalationstraining anhand spezifischer Situationen aus dem Gesundheitsbereich(Rollenspiele). -Stärkung von Selbstsicherheit und Selbstkompetenz. Modul II (3UE, 2.Tag) - Der KIB ist in der Lage, mit der/dem Betroffenen rechtliche Schritte abzuwägen und bei hinreichender Erfolgsaussicht eine Zivilklage zu formulieren sowie Strafanzeige zu erstatten. - Kommt der Arbeitgeber seiner Fürsorgepflicht nach und muss entsprechend auf das Geschehen ( Gefährdungsanzeige) reagieren? Rechtliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung der Fürsorgepflicht. -Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Beweiserbringung unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Gesichtspunkte. - Modul III (5UE,2.Tag) - Reaktionen und Symptome betroffener Personen erkennen und einordnen (Fallbeispiele). - Prüfliste Psychotrauma. - Erstgespräche gestalten, besondere Anforderungen an die Kommunikation. - Copingstrategien, eigene Belastungsreaktion vermeiden. - Umgang mit sekundärer Traumatisierung. - Praktische Übungen anhand spezifischer Fallbeispiele aus dem Gesundheitsbereich.

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Weiterbildungsnummer: F2280