FBL- Funktionelle Bewegungslehre

Letzte Aktualisierung: 12.09.2021

von fobimarkt

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FBL- Funktionelle Bewegungslehre

Die Funktionelle Bewegungslehre (FBL) ist ein physiotherapeutisches Konzept zur Erkennung und Behandlung von Bewegungsdefiziten und damit zusammenhängenden Schmerzen. Entwickelt wurde das Konzept von der Schweizer Physiotherapeutin Susanne Klein-Vogelbach (1909 - 1996).

Die Funktionelle Bewegungslehre (FBL) geht von einem idealen Körperbau sowie von idealisierten menschlichen Bewegungsmustern aus. Darauf basierend zielt ein systematischer Befund darauf ab, von der Norm abweichende Bewegungsdefizite und Fehlbelastungen zu erkennen und zu deuten.

Zur Behandlung der festgestellten funktionellen Defizite werden diverse Behandlungsmethoden und Übungen mit dem Ziel der Ökonomisierung von Bewegungsabläufen und zur Schmerzlinderung eingesetzt. Hierzu gehören die hubfreie / hubarme Mobilisation, mobilisierende Massage, widerlagernde Mobilisation, funktionelles Rumpfmuskel- und Atemtraining, Ballgymnastik und Gangschule.

Ein wichtiger Aspekt bei Behandlung und Übungsausführung liegt auf der Wissensvermittlung durch die Therapeutin bzw. den Therapeuten und der Bewusstseinsschulung der Patient:innen gegenüber ihren Bewegungsabläufen.

  • Wofür steht die Abkürzung FBL?

    FBL ist eine Abkürzung und steht für Funktionelle Bewegungslehre. Dahinter steckt ein physiotherapeutisches Konzept zur Behandlung von funktionellen Bewegungsdefiziten.

  • Was sind die Ziele der FBL (Funktionelle Bewegungslehre)?

    Ziele der Funktionellen Bewegungslehre sind das Erreichen von Schmerzfreiheit und die Ökonomisierung defizitärerer Bewegungsmuster.

  • Welche Behandlungsmethoden beinhaltet die FBL (Funktionelle Bewegungslehre)?

    Zu den Behandlungsmethoden gehören manuelle Techniken wie hubfreie und hubarme Mobilisationen, mobilisierende Massagen, widerlagernde Mobilisationen, funktionelles Rumpfmuskel- und Atemtraining, sowie Ballgymnastik und Gangschule.